Bereits zum 18. Mal gingen rund 100 Jägerinnen und Jäger, verteilt auf viele Reviere in der Gemeinde, zum Ansitz. Hegeringleiter Yannik Seiferling durfte hierbei Waidmänner und Waidfrauen aus nah und fern begrüßen: neben etlichen hiesigen Jägern, waren unter anderem auch wieder Jagdfreunde aus dem Berner Oberland und aus ganz Deutschland mit dabei. Für die jährliche Veranstaltung im jagdlichen Ambiente werden die Baiersbronner inzwischen in weiten Kreisen beneidet.
Am eigens dafür hergerichteten Streckenplatz nahe der Satteleihütte verkündeten die Organisatoren Yannik Seiferling und Holger Finkbeiner am Abend eine stolze Strecke von 20 Rehen und 2 Stücken Rotwild. Obwohl die bereits wieder geschmolzene Schneedecke einen solchen Abschuss nicht erwarten ließ, ist dieses beachtliche Ergebnis seit vielen Jahren eine der höchsten Strecken beim Baiersbronner Reihenansitz. Für die Jägerinnen und Jäger ist dies das Zeugnis von ihrem ganzjährigen, ehrenamtlichen Fleiß, der unter den heutigen Jagdbedingungen unbedingt notwendig ist.
Seit Jahren verändern sich die äußeren Umstände bei der Jagdausübung immer weiter – Wolf, Luchs, Klima, Extremwetterereignisse, Tourismus: der Wald und dessen Bewohner und Pflanzen müssen sich immer wieder neuen Bedingungen aussetzen, was auch maßgebliche Veränderungen, Mehraufwand und Kosten für die Jäger mit sich bringt.
Jeder erfolgreiche Schütze wurde mit einem Erlegerbruch und einem kräftigen „Waidmannsheil“ geehrt und die Strecke von den Jagdhornbläsern verblasen. Mit von der Partie waren ebenfalls Mitglieder der Karlsruher Parforcehornbläser „Markgraf von Baden“, mit welchen die Jägervereinigung und der Hegering VI im Jahr 2026 unter anderem auch die Hubertusmesse in der Münsterkirche Klosterreichenbach gestalten wird. Hierzu wird es rechtzeitig eine Einladung geben.
Der Einladung zum Streckenplatz gefolgt waren neben den Waidleuten auch verschiedene Vertreter des Gemeinderates, Bürgermeister Michael Ruf, CDU-Landtagsabgeordnete und Jagdscheininhaberin Katrin Schindele MdL, Kreisjägermeisterin Barbara Meyer-Böhringer und die beiden Forstbereichsleiter der Gemeinde, Marius Rebstock und Marius Keppler, mit denen die Jäger im regelmäßigen, partnerschaftlichen Austausch stehen.
Die Organisatoren Yannik Seiferling und Holger Finkbeiner bedankten sich für die zahlreiche Teilnahme, sowie bei allen helfenden Händen und Mitwirkenden, die beim Reihenansitz jedes Jahr zum Gelingen beitragen. Ohne die vielen Helfer – von der Planung, über die Durchführung bis zum Aufräumen – wäre diese Veranstaltung gar nicht möglich! Ein besonderer Dank galt den Jagdhornbläsern der Kreisjägervereinigung und den Karlsruher Parforcehornbläsern, sowie Hannes Bareiss vom Hotel Bareiss, der nach dem Ansitz die Satteleihütte den Gästen zum gemütlichen Ausklang des Tages bei leckerem Essen und guten Gesprächen zur Verfügung stellte.


